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Zeugnisfest mit Cocktailbar im Familienzentrum
Der Sozialdienst Olching hatte am letzten Schultag vor den Ferien alle Olchinger SchĂĽler zum Zeugnisfest mit Cocktailbar eingeladen.
Ohne Ansehen der Noten konnte an diesem Tag jeder seinen persönlichen Abschluss des Schuljahres mit einem von drei zur Auswahl stehenden Cocktails feiern.
Die vom Landratsamt Fürstenfeldbruck geliehene Cocktailbar mit allem Zubehör ließ nahezu professionelles Bar-Feeling aufkommen. Bei Coconut-Kiss, Deep Water und Holiday – natürlich alles alkoholfrei – „chillten“ zuerst die Großen und dann, etwas später auch die Kleinen. Ein Kurs zum Mixen von alkoholfreien Cocktails wird auch im Programm des Familienzentrums für den Herbst angeboten.
(Aus FĂĽrstenfeldbrucker Tagblatt Wochenende 30./31. Juli 2011)
1. Preis und 1000 Euro fĂĽr Estinger Hortkinder - 14.02.2011
Esting – Einen Scheck über 1000 Euro bekamen die beiden Hortgruppen des Kinderhaus Esting am Samstag,12. Februar, im dm-Markt Bergkirchen überreicht.
Bei dem Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ der Unesco-Kommission und der Drogeriemarktkette „dm“ hatte der Hort mit seinem Migrationsprojekt „Mia mit dem Hut“ den ersten Preis auf lokaler Ebene gewonnen.
Die Kinder strahlten bei der Preisverleihung mit ihren Betreuerinnen Ursula Lehnhardt, Sandra Dellinger (v. links), Monika Orthofer (rechts) und dem Hortleiter Bernhard Bersch (daneben) um die Wette.
Stolz auf die Auszeichnung ihrer Einrichtung zeigten sich auch der 1. Vorsitzende des Sozialdienst Olching e. V., Dietmar Stullich und Geschäftsführerin Birgit Westphal (beide ganz hinten)
Zum Abschluss der kleinen Feierstunde überreichte dm-Filialleiterin Miriam de Giuli (Mitte) jedem Kind eine Urkunde. Zwei weitere, jeweils mit 250 Euro dotierte Preise gingen an den Bauernhofkindergarten Olching e. V. und die Olchinger Initiative „Rammadamma auf der Insel“.
Der Hort im Kinderhaus Esting gewinnt mit „Mia mit dem Hut“ den 1. Preis - 03.02.2011
Esting – Im Hort des Kinderhauses Esting spielt ein indischer Bub mit einem vietnamesischen Schüler, ein chinesisches Mädchen mit seiner bayerischen Freundin und ein afrikanischer Junge mit einem türkischen Schulkameraden. „Das Thema Migration ist allgegenwärtig“, sagt Hortleiter Bernhard Bersch vom Sozialdienst Olching e. V. „Und nirgendwo anders können die Kinder Integration so selbstverständlich leben und lernen wie hier“, ist er überzeugt. Der 30-Jährige und sein Team machten deshalb ein Jahresprojekt daraus – und wurden jetzt mit einem ersten Preis und 1000 Euro dafür belohnt.
Die Hortkinder hatten sich unter dem Titel „Mia mit dem Hut“ bei dem Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft” beworben, der vom dm-Drogeriemarkt und der Deutschen UNESCO-Kommission ins Leben gerufen worden war. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Projekte zu fördern, die sich für eine lebenswerte Welt von morgen einsetzen. Auf lokaler Ebene schnitten die Estinger am besten ab. Von den fünf nominierten Projekten aus Olching gewannen sie mit 440 Stimmen Vorsprung. „Wir sind sehr stolz darauf und freuen und sehr über diese Auszeichnung“, sagt Bersch. Die offizielle Preisverleihung findet am Samstag, 12. Februar, um 11 Uhr im dm-Drogeriemarkt in Bergkirchen statt. Diesen Termin wollen sich der Vorstand des Sozialdienst Olching e. V., und seine Geschäftsführerin, Birgit Westphal, natürlich nicht entgehen lassen.
Als das Thema für das Jahresprojekt zu Schuljahresbeginn feststand, machten sich Bersch und sein Team auf die Suche nach einem geeigneten Buch. Das war viel schwerer als gedacht. Zwar gebe es ein paar Bücher für Jugendliche und Kindergartenkinder zum Thema Migration. „Aber für den Bereich der Sechs- bis Zehnjährigen haben wir lange nichts gefunden“, sagt Bersch. Bis er endlich auf „Mia mit dem Hut“ von Karin Koch stieß.
Das von André Rösler schön illustrierte Buch erzählt die Geschichte von zwei Außenseitern, die zu Freunden werden: Abadi, der aus Afrika kommt, und Mia. Das Markenzeichen des Mädchens ist ein alter Schlapphut, den sie aus Liebe zu ihrem verstorbenen Großvater ständig trägt. Beide Kinder werden wegen ihres Äußeren verspottet und Mia muss erfahren, wie viel Mut es manchmal braucht, zu seinen Freunden zu stehen.
Bei der Diskussion über die Geschichte waren die Kinder mit Feuereifer dabei, sagt Bersch. Auch und gerade die Kinder mit Migrationshintergrund beteiligten sich sehr eifrig an den Gesprächen. Schließlich durfte jedes Kind ein Bild zu der Erzählung malen. Ihre kleinen Kunstwerke stellten die Mädchen und Buben kürzlich an einem Samstagvormittag im dm-Drogeriemarkt in Bergkirchen den Kunden vor. „Die Kinder sind ganz ungezwungen auf die Leute zugegangen und haben sie über das Projekt aufgeklärt“, staunt Bersch.
Von einem Teil des Preisgeldes will sich der Hort einen lange gehegten Wunsch erfüllen und drei Pedalfahrzeuge kaufen. Ein weiterer Teil soll zurück in das Migrations-Projekt fließen. In den kommenden Monaten wollen die Kinder nämlich ein Theaterstück zu „Mia mit dem Hut“ entwickeln. Bis dahin steht dann auch fest, ob sie in die engere Auswahl für eine Auszeichnung auf Bundesebene gekommen sind – und ob sie vielleicht zu den drei besten Gruppen gehören, die für ein Wochenende zum Unesco-Hauptsitz nach Paris fahren dürfen.
P.S.: Das Foto zeigt drei Hortkinder bei der Vorstellung ihres Projektes im dm-Markt in Bergkirchen
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